Die Wieskirche gilt als eine der schönsten Rokkoko-Kirchen der Welt. Im wahrsten Sinne "auf der Wiese" erhebt sich auf einer kleinen Anhöhe die Wallfahrtskirche zum gegeißelten Heiland. Schon ihr hoher, geschwungener Eingangsbereich stimmt auf Großes ein. Dominkus Zimmermann erbaute die Wieskirche im 18. Jahrhundert und sein Bruder Johann Baptist schmückte die Kirche perfekt mit Fresken, Stuckfiguren, Putten, Altären und Säulen aus.
Wallfahrtskirche Maria Hilf (Nachbarort 3 km)
Besonders sehenswert und reich ausgestattet ist das Rokkokojuwel Maria Hilf in Speiden. Die "Wallfahrt zu unserer Lieben Frau" war eine der bedeutendsten des Allgäus. In unmittelbarer Nachbarschaft steht die Gnadenkapelle. Maria Hilf ist von Hopferau aus gut zu Fuß zu erreichen (ca. 3 km).
St. Coloman (Schwangau 12 km)
In herrliche Alleinlage in mitten der Wiesen von Schwangau errichtete Johann Schmutzer ab 1673 die Wallfahrtskirche zu Ehren des irischen Mönches und Märtyrers St. Coloman. Ein beeindruckendes Fest ist der jährliche Colomansritt.
Pfarrkirche St. Ulrich (Seeg 4 km)
Pfarrkirch St. Ulrich in Seeg
Am Westrand von Seeg erhebt sich die "kleine Wies",wie die schönste Barockkirche des Allgäus auch genannt wird. Johann Jakob Herkommer erweiterte 1703 bis 1710 die bestehende Kirche mit einem Langbau. Die vorzüglichen Rocaille-Stuckaturen erhielt die Kirche um 1768/70 durch Andreas Heckel.